“Kings Garden”

 

Dort, am Fluss... - Der ideale Ort für Familien- und Kinderlager in Dinkovo, Bulgarien

 

 

Kinderlager 2016

1 + 1 (+ 1) = 4.

Bis zum letzten Augenblick weiss nur Einer, wer und vieviele Kinder nun tatsächlich zum Lager erscheinen.
Wie jedes Jahr herrscht unter den eingeladenen Kindern eine grosse Vorfreude. Und wie es halt so ist in diesem Alter, ändern sich die Emotionen und oft auch die Entscheidungen.
Eingestellt haben wir uns auf ca. 20 Kinder, mussten sicherheitshalben sogar noch Absagen erteilen.

2 Abende vor Lagerbeginn, wurde es uns dann klar gemacht, dass wir mit 4 Kindern rechnen können. Dazu kommen dann noch unsere 2 Eigenen und ihr Cousin und wer weiss, vielleicht noch der eine oder andere Tagesgast aus dem eigenen Dorf - Na toll!

Die ganze Organisation - für wen? Ein ganzes Team mit Hans-Georg wird eigens 300 km anreisen um uns hier zu unterstützen. Mehr Häuptlinge als Indianer.

Doch H.-G. & Team bleiben an Board. Aber nicht nur das: Zur vereinbarten Zeit hole ich 3 der 4 Kinder in ihrem Dorf ab. Nur der Junge trägt zwar ein sehr grossen Koffer, aber halt nur einen. Auf die Frage an die Mädchen wo ihr Gepäck sei, erhalte ich die Antwort, dass sie nur 1 Tag kommen und am Abend wieder nach Hause wollen. Jetzt ist aber der Dampf raus. Zwar nehme ich die 3 mit, aber mit dem ziemlich festen Entschluss, in diesem Falle das Lager besser an den Nagel zu hängen und gegen eine Fischerrute einzutauschen. Im übertragenen Sinne zu verstehen.

Zurück in Dinkovo, ist die Ernüchterung in den Gesichtern der jungen Leitern zu erkennen, machen aber gute Mine zum bösen Spiel.
Von unserer Seite her läuft alles weiter nach Plan. Bisi nimmt die beiden Mädchen noch unter ihre Fittiche und sie entschließen sich eine Nacht mal auszuprobieren. Nochmals zurück in ihr Dorf um noch fehlendes Gepäck zusammen zu kramen.


Um es Kurz zu machen: Es gab noch einige Stimmungsschwankungen, doch gemeinsam haben wir gestarted und gemeinsam auch das Lager beendet!



Neben den 4 Teenagern war es auch noch ein kleinerer Zigeuner Junge aus dem Dorf, welcher beinahe täglich mit grosser Lust und Eifer am ganzen Programm teilnahm. Einmalmehr ein Junge, welchem in der Dorfgemeinschaft eine eher zweifelhalfte Reputation anhaftet. Nur an einem Tag fehlte er um dann aber am Abendprogramm wieder voll dabei zu sein. Er musste den ganzen Tag arbeiten, liess er uns wissen. Hagenbutten pflücken. Sein Lohn hat er den Eltern abgeben, nur 2 Leva konnte er für sich behalten, welche er natürlich gleich in Cola und Süssigkeiten ummünzte. Obschon die gemeinsame Zeit nur allzu kurz war, hat sie einiges bewirkt in den Herzen. Auf beiden Seiten. Die anfängliche Kein-Bock-Stimmung hat sich in wahre Begeisterung umgewandelt. Am Schluss kamen die Teenies und haben sich bei uns für die ganze Mühe bedankt. Was möchte man noch mehr! Und wirklich, es war einmal mehr eine hervorragende und Beispielhafte Leistung seitens des Helferteams, welche zu diesem Erfolg beitrugen.



Am Sonntag nach dem Mittagessen hiess es wieder Abschied nehmen. Am gleichen Abend, nach seinen Gemeindenbesuchen, schaut Pastor Milton und seine Frau Zoja bei uns vorbei. Sehe ich da etwas Augenwasser? Sie waren auch in der Gemeinde, wo die 3 erwähnten Jugendlichen zuhause sind. Er fragt uns was wir mit denen Jungen gemacht haben. Ihr Auftreten sei anders, und ihre Gesichter leuchten förmlich.

Im Anschliessenden Teamgespräch, habe ich die Frage erhoben, ob der gesamte Aufwand gerechtfertigt war. Die Antwort aus der Runde kam in Form einer Begebenheit mit Jesus. Der nämlich unternimmt eine beachtliche Reise über den See Genezareth um 1 Mann zu befreien. Nicht gerade ein wirtschaftlicher Entscheid. Ob dieser Tatsache, wollte ich am Liebsten im Erdboden verschwinden. Was sagt Gott: .... soviel der Himmel höher ist denn die Erde, so sind auch meine Wege höher denn eure Wege und meine Gedanken denn eure Gedanken, Jesaia 55,9. Mit Freude, Dankbarkeit und guten Erinnerungen schauen wir auf die Lagerzeit zurück. Mit Vorfreude und neuem Mut schauen bereits auf die Bevorstehenden.

 

 

 

Testimonials

25.8.2016 war ich im Lager in Dinkovo. Dort habe ich 4 Tage verbracht. Es war mir sehr angenehm, ruhig aber auch lustig.
Wir hatten Gottesdienste, und sangen Lobpreislieder. Am interessantesten war aber die Geschichte Josefs.

Sashka aus Bialo Pole



Dieses Lager hat mich verändert und meine Art und Weise zu denken. Ich wurde umgänglicher und habe auch angefangen mich aktiver in die Gottesdienste in unserem Dorf einzubringen, welche von Milton geleitet werden.

Lilli aus Bialo Pole.

 

Auf Reaktionen oder Anfragen freuen wir uns.

Wer uns gerne auf irgendeine Art und Weise bei dieser Arbeit unterstützen möchte, sei es tatkräftig vor Ort mit Bauarbeit, Lagerbetrieb, Ausszeit auf dem Lande (House-Sitting) oder auch materiell oder finanziell, nimmt bitte Kontakt mit uns auf.

 

 

 


 

 

 

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